Nach Kontakt mit dem Spike-Protein des COVID-19 Virus (z.B. durch Infektion oder auch Impfung) werden verschiedene immunologische Prozesse im Körper aktiviert. Es kann zu Entzündungen im Nervengewebe und Blutgefäßen kommen, zum erhöhten Aufkommen von oxidativem Stress und zu verminderter Sauerstoffversorgung der Zellen. Dadurch kann die zelluläre Energiegewinnung in den Mitochondrien sowie die Sauerstoffversorgung der Zellen negativ beeinflusst werden.
Entwickelt & produziert in Österreich
Beschwerden während einer akuten Infektion mit SARS-CoV-2. Typische Symptome können beispielsweise Fieber, Husten, Müdigkeit oder Atemwegsbeschwerden sein.
Die Beschwerden stehen in direktem Zusammenhang mit der akuten Erkrankung.
Von Long-COVID wird häufig gesprochen, wenn Beschwerden länger als vier Wochen nach einer Infektion bestehen oder neu auftreten.
Häufige Beschwerden sind Müdigkeit, Atembeschwerden und Konzentrationsschwäche
Vom Post-COVID-Syndrom spricht man in der Regel, wenn Beschwerden mehr als drei Monate nach einer Erstinfektion bestehen und sich nicht anderweitig erklären lassen.
Betroffene berichten häufig über anhaltende körperliche oder kognitive Einschränkungen im Alltag.
Die Forschung rund um Long-COVID und Post-COVID hat in den vergangenen Jahren deutlich gezeigt, wie komplex die zugrunde liegenden biologischen Prozesse sein können. Insbesondere Veränderungen im Energiestoffwechsel, oxidative Belastungen, Entzündungsreaktionen sowie die Sauerstoffversorgung von Geweben stehen im Fokus zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen.
SANOPAL verfolgt die wissenschaftliche Entwicklung in diesen Bereichen aufmerksam und unterstützt den fachlichen Austausch zu aktuellen Forschungserkenntnissen. Dabei steht die verständliche Aufbereitung wissenschaftlicher Informationen für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen im Vordergrund.
COVID-19
Bei einer COVID-19 Infektion dringt das SARS-CoV-2-Virus in die Zellen der Atemwege ein und löst eine Reihe von Immunreaktionen aus. Bei Post- und Long-COVID halten die Symptome an und körperliche als auch psychische Funktionen werden beeinträchtigt. Es kommt zum erhöhten Aufkommen von oxidativen Stress und zur Verbreitung des Virus im Körper. Studien zeigen, dass es bei einer akuten Infektion essentiell ist sowohl das Virus zu bekämpfen als auch das Mitochondrium zu schützen.
In Studien wird beschrieben das die Spike-Protein Ausbreitung im Körper durch Furine (Proteasen) beeinflusst bzw. beschleunigt werden kann. Die Furin-Produktion im Körper kann durch hypoxische Reize (Überbelastung) erhöht werden, welche mit der HIF-1alpha Regulierung einhergehen. Alpha-Ketoglutarate ist ein wichtiger Kofaktor zur HIF-1alpha Regulation.
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Österreichische Mediziner haben ihre Beobachtungen und wissenschaftlichen Überlegungen zu spike-proteinassoziierten Beschwerdebildern in einem Fachartikel veröffentlicht. Der Beitrag beleuchtet mögliche Zusammenhänge zwischen Energiestoffwechsel, Sauerstoffversorgung und regulatorischen Stoffwechselprozessen und ordnet diese in den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs ein.
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